Caren Riekenbrauck

Hundekrankengymnastin und -physiotherapeutin
Tierheilpraktikerin

 

NENE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spondylose (Spondylosis deformans)

Spondylosen (Spondylopathia deformans) sind krankhafte Veränderungen (Verkalkungen) an der Wirbelsäule, die meist durch chronische Entzündungen der Verbindungsgewebe unterhalb der Wirbel entstehen. Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Wirbelsäule befinden sich die Bandscheiben.

Bei an Spondylose erkrankten Hunden bilden sich besonders vorne an den Wirbelkörpern knöcherne Zacken, die von oben und von unten über die Bandscheibe wachsen. Diese Zacken können so lang werden, dass sie zwei hintereinander liegende Wirbel über die Bandscheibe hinweg verbinden. Es kommt zur knöchernen Überbrückung der Wirbelzwischenräume (in denen die Bandscheiben liegen), was am Ende zur Versteifung einzelner Abschnitte der Wirbelsäule führt. Hauptsächlich betroffen sind dabei die Brust- und die Lendenwirbelsäule.

Während der Bildung können die Zacken abbrechen und in den Wirbelkanal eindringen.

Symptome:

  • Bewegungsunlust
  • Schmerzen
  • Angespannter Gang
  • Lähmungserscheinungen bis hin zur vollständigen Lähmung
  • Überempfindlichkeit bei Berührung
  • Aufgekrümmter Rücken
  • Harn-/Kotinkontinenz

Ziele der Physiotherapie:

  • Schmerzlinderung
  • Muskelentspannung und Muskelkräftigung
  • Koordinationstraining
  • Gleichgewichtstraining

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